Außerschulischer Lernort

Zur Zielgruppe in der außerschulischen Beschulung gehören bei uns insbesondere Kinder und Jugendliche, die sich vom Schulsystem abgewandt haben.

D.h. mit z.T. starken Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu antisozialem Verhalten

( z.B. hohe Gewaltbereitschaft körperlicher und verbaler Art.)

In Absprache mit dem Schulamt / Eltern / Schulen bekommen diese Kinder und  Jugendlichen eine intensive 1:1 Betreuung bei uns in der Einrichtung. Ein intensiver Austausch zwischen allen Beteiligten erfolgt individuell und zeitnah nach Bedarf.

Eine wöchentliche Dokumentationspflicht erfolgt durch einen Beobachtungsbogen, der die Punkte:

                    – sozial / emotionaler Bereich

                    – Lernverständnis

                    – Arbeitsverhalten

beinhaltet.

Die Begleitung findet statt durch:

          I-Kraft, Sonderpädagogische-Kräfte sowie Fachkräfte

                    – Cognitive Science (kognitive Psychologie)

                    – Lehrerin

                    – Heilerziehungspflege

                    (alle Mitarbeiter sind bei Pfad.uia gemeldet)

          Erläuterung:  Pfad.uia  nach der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur                                    Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der                                           Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen“ (AnFöVO)

Theorie u. Praxis, Lernen und Arbeiten aber auch erlebnispädagogische Aktivitäten z.B. Esel-Therapie, Antiaggressionstraining z.B. Boxen bilden eine Einheit.

Die Anteile der einzelnen Angebote sind sehr unterschiedlich gewichtet und abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen.

Ziel ist die Rückführung und der Erwerb schulischer Qualifikationen und die Erfüllung der Schulpflicht.

Therapeutische Leistungen werden vom Verein oder Krankenkasse getragen.